Nicht nur zugelassen – sondern dauerhaft handlungsfähig im US-Markt.

US-Marktzugang

von der FDA-Strategie bis zur belastbaren Marktpräsenz.

Der Weg in den US-Markt beginnt lange vor der Einreichung, und endet nicht mit Clearance oder Approval. Entscheidend ist, dass Produktpositionierung, Dokumentation und Prozesse von Anfang an so aufgebaut sind, dass sie nicht nur die Submission tragen – sondern auch Produktänderungen, FDA-Inspektionen und Postmarket-Anforderungen standhalten. Wir unterstützen Hersteller von Medizinprodukten und IVDs dabei, den US-Markt über den gesamten Produktlebenszyklus tragfähig aufzustellen – damit aus einer Einreichung eine belastbare Marktpräsenz wird.

Von der FDA-Strategie bis zur prüfsicheren US-Marktpräsenz

Der US-Markt ist kein reines Zulassungsprojekt. Regulatorische Strategie, Dokumentation und Prozesse müssen so aufgesetzt sein, dass sie nicht nur die Submission tragen – sondern den gesamten Weg im Markt. Wir betrachten diese Elemente im Zusammenhang und schaffen die Grundlage für einen realistisch planbaren, wirtschaftlich sinnvollen US-Markteintritt.

Was wir abdecken

Nicht jede Technische Dokumentation muss neu erstellt werden. Wir unterstützen Sie punktuell, projektbezogen oder dauerhaft – abhängig vom Ausgangszustand Ihrer Dokumentation.

FDA-Strategie und regulatorischer Pfad

  • Sie erhalten Klarheit, ob und unter welchen Voraussetzungen der US-Markt für Ihr Produkt sinnvoll ist: ob Class I, 510(k), De Novo oder eine weitergehende strategische Option wie Breakthrough Designation
  • Regulatorischer Weg, Datenbedarf, Aufwand, Timelines sowie angrenzende Themen wie Reimbursement und Vertriebsstrukturen werden früh zusammen betrachtet
  • So entsteht nicht nur eine Einschätzung zur FDA-Submission, sondern eine fundierte Entscheidungsgrundlage für einen realistischen und wirtschaftlich tragfähigen US-Markteintritt
  • Für Hersteller mit bestehender CE-Kennzeichnung: Wir prüfen, wie vorhandene Dokumentation strukturiert für den US-Weg genutzt werden kann – ohne unnötige Doppelarbeit oder späte Umwege

    Für Fragen rund um Reimbursement und Vertriebsstrukturen arbeiten wir mit spezialisierten Partnern.

Submission Readiness aus Entwicklung und Qualitätsmanagement

  • Design-, Entwicklungs- und Nachweisdokumente werden so aufgebaut, dass daraus belastbare Submission-Unterlagen entstehen können
  • FDA-Anforderungen fließen früh in Entwicklung und QM ein – damit Dokumentation, Nachweise und Prozesse von Anfang an auf 510(k), De Novo oder PMA ausgerichtet sind und kein separates Nachdokumentationsprojekt kurz vor der Einreichung nötig wird
  • Weniger Rework, weniger Schleifen – ein effizienterer Weg zur Submission entlastet Projekt und Qualitätsmanagement

Änderungsmanagement nach Submission oder Zulassung

  • Sie erhalten Klarheit, welche regulatorischen Folgen Produktänderungen, neue Funktionen, geänderte Claims oder Portfolioerweiterungen im US-Markt haben
  • Tragfähige Bewertung, ob eine neue Einreichung erforderlich ist oder die bestehende Dokumentation ausreichend ist
  • Änderungen werden im Zusammenhang mit Produktstrategie, Dokumentation und Marktzugang betrachtet – nicht isoliert

FDA-Inspection-Support

  • Relevante Prozesse, Nachweise und Verantwortlichkeiten werden so vorbereitet, dass sie auch im Rahmen einer FDA-Inspektion belastbar sind
  • Inspection Readiness entsteht strukturiert aus Ihrem System heraus, nicht erst, wenn eine Inspektion angekündigt ist
  • Sie gewinnen Sicherheit, welche Themen im US-Kontext kritisch sind und wie Sie sich darauf vorbereiten können

US Postmarket-, Medical Device Reporting (MDR)- und Complaint-Support

  • US-spezifische Anforderungen rund um Meldungen, Reklamationen, Postmarket-Prozesse und regulatorische Folgepflichten werden strukturiert adressiert
  • Operative Schwächen werden früh erkannt und behoben, bevor daraus größere regulatorische Risiken entstehen
  • US-Meldepflichten, Complaint Handling und MDR-Anforderungen sind so aufgesetzt, dass aus operativen Lücken keine regulatorischen Risiken werden – Sie bleiben nach dem Markteintritt dauerhaft handlungsfähig.
    Mehr zu unseren Update Services

Wo steht Ihr Produkt auf dem Weg in den US-Markt?

In einem ersten Gespräch ordnen wir ein, welcher Zulassungsweg realistisch ist und was er an Aufwand, Daten und Zeit bedeutet.

Regulatorische Einschätzung anfragen

Wann Hersteller zu uns kommen

CE liegt vor – jetzt soll der US-Markt folgen

Die europäische Dokumentation ist vorhanden, nun soll der US-Markteintritt strukturiert vorbereitet werden, ohne unnötige Doppelarbeit oder späte Umwege.

Es braucht eine belastbare Entscheidungsgrundlage

Der richtige Zulassungsweg ist noch offen.
510(k), De Novo oder PMA?

Zulassung allein reicht nicht

Aus einer FDA-Zulassung wird nur dann ein tragfähiger Markterfolg, wenn Reimbursement, Vertrieb und Marktauftritt zusammenpassen.

Unsere Leistungen

Unsere Kunden

Medizinprodukte-
hersteller

Startups

Lieferanten für Medizinprodukte/ IVD

Behörden

IVD-Hersteller

Investoren

Häufige Fragen zum US-Markt

Ersetzt die CE-Kennzeichnung die FDA-Zulassung?

Nein. Eine CE-Kennzeichnung nach Verordnung (EU) 2017/745 gilt ausschließlich für den europäischen Markt und wird von der FDA nicht anerkannt. Für den US-Markt ist ein eigenständiges Zulassungsverfahren erforderlich – beispielsweise 510(k), De Novo oder PMA, je nach Produkt und Risikoklasse. Viele Nachweise aus der EU können jedoch als unterstützende Dokumentation eingesetzt werden, sofern sie den FDA-Anforderungen entsprechen. Das spart Zeit und Kosten – wenn es von Anfang an richtig geplant wird.

Was ist der Unterschied zwischen 510(k), De Novo und PMA?

Alle drei sind FDA-Zulassungswege – aber für unterschiedliche Produkte. Der 510(k) ist der häufigste Weg für Produkte, die einem bereits zugelassenen Produkt im Wesentlichen gleichwertig sind. Der De Novo-Weg gilt für neue Produkte mit geringem bis mittlerem Risiko, für die kein Vergleichsprodukt existiert. Die PMA ist das aufwändigste Verfahren – für Hochrisikoprodukte der Klasse III, die umfangreiche klinische Nachweise erfordern. Welcher Weg der richtige ist, hängt von Ihrem Produkt, Ihrer Datenlage und Ihrer Marktstrategie ab.

Reicht eine FDA Approval (FDA-Zulassung) oder FDA-Clearance aus, um im US-Markt erfolgreich zu sein?

Nein. FDA Approval bzw. FDA Clearance und tatsächlicher Market Access sind nicht dasselbe. Der Zugang zum US-Markt kann zusätzlich davon abhängen, ob für das Produkt Reimbursement-Möglichkeiten bestehen. Deshalb sollte der US-Markt nicht nur aus Submission-Sicht betrachtet werden, sondern auch im Hinblick auf spätere wirtschaftliche Tragfähigkeit, Vertriebsmodell und Marktauftritt.

Wann kann eine Produktänderung eine neue FDA-Einreichung erforderlich machen?

Nicht jede Änderung führt automatisch zu einer neuen FDA-Einreichung. Wenn sich jedoch Intended Use, Leistung, Technologie, Materialien oder andere sicherheits- und wirksamkeitsrelevante Merkmale wesentlich ändern, kann eine neue 510(k) erforderlich werden. Genau deshalb ist es wichtig, Änderungen strukturiert zu bewerten und früh zu dokumentieren, statt erst spät unter Zeitdruck zu entscheiden.

Was bedeutet QMSR für Hersteller mit US-Ambitionen?

Seit dem 2. Februar 2026 arbeitet die FDA im Medizinproduktebereich auf Basis der neuen Quality Management System Regulation (QMSR). Gleichzeitig hat die FDA das bisherige QSIT-Inspektionsmodell abgelöst und nutzt nun das aktualisierte Compliance Program 7382.850 für Inspektionen. Für Hersteller heißt das: Die US-seitige Prozess- und Inspection Readiness muss früh mitgedacht werden – nicht erst kurz vor einer möglichen FDA-Inspektion.

Brauche ich einen lokalen Vertreter für den US-Markt?

Ja. Ausländische Hersteller, die Medizinprodukte in die USA exportieren, müssen einen US-Agent benennen – eine in den USA ansässige Person oder Organisation, die als Ansprechpartner für die FDA fungiert. Dieser muss über ausreichende regulatorische Kenntnisse zu Ihrem Produkt verfügen. Wir beraten Sie bei der Auswahl und den regulatorischen Anforderungen.

Ersetzt ISO 13485 oder MDSAP eine FDA-Inspektion?

Nicht automatisch. Unter QMSR richtet sich die FDA-Inspektion weiterhin nach FDA-eigenen Anforderungen und folgt nicht einfach dem MDSAP-Auditplan; auch ein ISO-13485-Konformitätszertifikat befreit nicht von einer FDA-Inspektion. Gleichzeitig kann die FDA MDSAP-Auditberichte weiterhin als Ersatz für routinemäßige FDA-Inspektionen akzeptieren. Für Hersteller ist deshalb entscheidend, MDSAP, ISO 13485 und FDA-Inspection Readiness nicht gleichzusetzen, sondern sauber zueinander einzuordnen.

Was bringt eine Breakthrough Device Designation – und ist sie für uns relevant?

Das FDA Breakthrough Devices Program ist ein freiwilliges FDA-Programm für bestimmte Produkte, die eine wirksamere Behandlung oder Diagnose lebensbedrohlicher oder irreversibel beeinträchtigender Erkrankungen ermöglichen können. Sie soll Entwicklung, Bewertung und Review beschleunigen und kann für 510(k), De Novo und PMA relevant sein. Ob sie strategisch sinnvoll ist, hängt stark vom Produkt, der klinischen Relevanz und der Gesamtstrategie ab.

Wie lange dauert ein 510(k)-Verfahren – und was kostet es?

Die FDA ist verpflichtet, innerhalb von 90 Tagen zu entscheiden, wenn alle Unterlagen vorliegen. In der Praxis dauert ein 510(k)-Verfahren jedoch durchschnittlich vier bis neun Monate – weil die FDA die Uhr anhält, sobald sie Rückfragen stellt, und sie erst wieder startet, wenn die Antworten eingehen. Die Gebühren der FDA für die Einreichung betragen aktuell rund 11.000 USD für Standardunternehmen und rund 2.700 USD für Kleinunternehmen. Hinzu kommen Kosten für Vorbereitung, Dokumentation und Beratung – deren Umfang stark vom Produkt, der Datenlage und dem Ausgangszustand der Unterlagen abhängt. Wer frühzeitig in Submission Readiness investiert, spart erfahrungsgemäß mehr als er ausgibt.

Was bedeutet FDA Clearance – und was bedeutet sie nicht?

FDA Clearance bedeutet, dass die FDA Ihr Produkt als im Wesentlichen gleichwertig mit einem bereits zugelassenen Produkt eingestuft hat – es ist keine Zulassung im Sinne einer vollständigen Sicherheits- und Wirksamkeitsprüfung. Ein 510(k)-Produkt als „FDA-zugelassen“ zu bezeichnen ist fachlich falsch und kann zu irreführender Kennzeichnung führen. Clearance berechtigt zur Vermarktung – verpflichtet aber gleichzeitig zu laufenden Postmarket-Pflichten, Meldepflichten und Inspection Readiness. Und: Clearance ist kein Garant für wirtschaftlichen Erfolg. Reimbursement, Vertriebsstrukturen und Marktauftritt müssen separat geklärt werden.

Der US-Markt belohnt frühe Planung – nicht späte Korrekturen.

Sprechen Sie mit uns – und prüfen Sie gemeinsam mit uns, ob der US-Markt für Ihr Produkt der richtige nächste Schritt ist.